Wenn einer eine Reise tut …

Wenn einer eine Reise tut …

… dann kann er was erzählen! So wie die 10a der Eichendorffschule, die die erste Juniwoche in BARCELONA verbrachte.

Abfahrt nachts um 22 Uhr in Donaueschingen, durch die Nacht und die Schweiz mit Fahrerwechsel in Grenoble, und schon war man nach 16 Stunden Fahrt im 50-Sitzer mit genügend Raum zum kreuz-und- quer- Schlafen in Badalona, der nördlichen Vorstadt der katalanischen Metropole am „Barcelona-Dream-Hostel“ angelangt.

Traumhafte Zimmergrößen (3/4/7/11) ermöglichten problemlos die weiteren Gruppenfindungen. Das Wichtigste war sofort zu erkennen: freies WLAN im Bereich des Eingangs bzw. des Essraums. Die folgenden Stunden und Tage sowie Nächte waren gerettet.

Ein erster Strandspaziergang und die Suche nach einem landestypischen Restaurant folgten nach dem Zimmerbezug. Und auch der Speiseplan für die kommende Woche war zügig abgehakt: typische spanische bzw. katalanische Gerichte, also Döner, Kebab, Pizza, Hamburger etc.!

Nach der ersten mehr oder weniger durchschlafenen Hostelnacht folgte sofort ein weiteres kulinarisches Highlight, das Frühstück. Aufgrund der „Reichhaltigkeit“ war dies allerdings das erste und einzige gemeinsam im Hostel eingenommene Mahl. Mindestens schade aus Sicht der Klasse und der betreuenden Lehrkräfte!

Am Dienstag folgte nun am Vormittag eine mehrstündige Stadtrundfahrt mit der eigens gebuchten Stadtführerin Conchita, die auf unterhaltsame und informative Weise die Millionenstadt Barcelona näherbrachte. Nach Unterbrechungen an der „SAGRADA FAMILIA“, einer der berühmtesten Kirchen der Welt, und am Olympiagelände auf dem „MONTJUIC“ gab es zwei Stunden Freizeit zur ersten eigenständigen Erkundung der „RAMBLAS“. Danach folgte mit Busfahrer Alex die Fahrt zum „PARC GÜELL“, dem von Antoni Gaudi gestalteten Parkgelände mit der wohl bekanntesten Sitzgelegenheit der Stadt, der Schlangenbank und der Keramik-Mosaik-Echse, oberhalb der Stadt gelegen.Der Abend diente dann der Erkundung der Altstadt, Läden und Restaurants (s.o.) Badalonas mit dem WLAN-Smartphone- Abschluss im Hostelfoyer bis in den frühen Morgen.

Die Fahrt zum „heiligen Berg“ der Katalanen, „MONTSERRAT“, mit der Besichtigung der Klosteranlagen und der „Schwarzen Jungfrau“ sowie für einige Fitte der Kurzwanderung zu den Aussichtspunkten unter Leitung wiederum von Conchita nahm einen Großteil des Mittwochs ein. Strand und Shopping ergänzten den Tag vor dem üblichen Abschluss.

Nach einer für manche Onliner recht kurzen Nacht sowie einem Mini-Bus-Crash führte der folgende Vormittag zu einer interaktiven Führung mit Tablets durch die „SAGRADA FAMILIA“. Im Anschluss ging es zur Placa d´Espanya und von dort schwärmten die Gruppen aus zur üblichen Nahrungsaufnahme. Vom Treffpunkt Monument a Colom ging nun die Fahrt zum „CAMP NOU“, dem Stadion des FC Barcelona. Ein Rundgang durch das Museum sowie die Besichtigung des Stadions selbst mit Umkleiden, Tribünen, Presseräumen usw. schloss sich an.

Die eine Hälfte verbrachte anschließend noch den Abend in Barcelona und fuhr mit der U-Bahn zum Hostel, die andere Hälfte fuhr per Bus zum Hostel, wo man sich dann im Foyer auf die letzte kurze Nacht vorbereitete.

Und schon war der Barcelona-Trip vor Ort zu Ende. Gegen 11 Uhr waren die Koffer und Taschen verstaut und die Plätze im Bus wieder eingenommen. Nach einer problemlosen Rückfahrt kamen die 15 Schüler, 10 Schülerinnen sowie die begleitenden Lehrer Frau Reich und Herr Rögele müde und übernächtigt um 2:30 wieder in Donaueschingen an.

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